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Schilddrüse: Probleme erkennen

Bei einer Überfunktion oder Unterfunktion produziert die Schilddrüse zu viele oder zu wenige Schilddrüsenhormone. Das kann vielfältige Beschwerden auslösen. Ein Überblick
aktualisiert am 14.02.2018

Ist die Schilddrüse vergrößert, lässt sich dies oft ertasten

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Die Schilddrüse spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel. Sie bildet die Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) sowie Kalzitonin. Das Hormon TSH (Thyreotropin) reguliert die Ausschüttung von T3 und T4.

Produziert das kleine Organ nicht mehr genügend T3 und T4, kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Dadurch verlangsamt sich der Stoffwechsel des Körpers, und es können zahlreiche Symptome auftreten, zum Beispiel Gewichtszunahme, schnelles Frieren und Abgeschlagenheit. Aber auch Gedächtnisschwäche, depressive Verstimmungen, vermehrter Haarausfall, chronische Verstopfung, verminderte Potenz und Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) kommen vor.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) werden zu viele Schilddrüsenhormone – T3 und T4 – gebildet. Anzeichen können unter anderem Gewichtsverlust trotz gutem Appetit, übermäßiges Schwitzen, Ruhelosigkeit, Durchfälle und beschleunigter Puls sein.

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Form und Größe der Schilddrüse kann eine Utraschalluntersuchung ermitteln. Ein weiteres Verfahren zur Untersuchung der Schilddrüse ist die sogenannte Szintigrafie. Mithilfe eines radioaktiven Medikamentes lassen sich dabei Rückschlüsse auf die Funktion einzelner Schilddrüsenbereiche ziehen. Kleinere Schilddrüsenareale mit gesteigerter Funktion werden auch als "heiße Knoten" bezeichnet. Solche, die keine oder nur wenig radioaktive Substanz aufnehmen, als "kalte Knoten". Diese können in seltenen Fällen auf Schilddrüsenkrebs hindeuten.

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Die Schilddrüse braucht Jod, um die Schilddrüsenhormone bilden zu können. Da der Körper Jod nicht selbst bildet, muss es in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden.

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